Brettschneider & Winkler
Werner Högel und Christian Steinfelder

 
 
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STANDUP - IMPRO - COMEDY
 
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Das schreibt die Presse über Brettschneider & Winkler:

Sammawidaguat

AZ München vom 05.10.2007
SZ Ebersberg vom 27.08.2007

Ausgespielt

Münchner Merkur, LK-W, 17./18. Februar 2007


 


Ausgespielt

Münchner Merkur, LK-W, 17./18. Februar 2007

Stegreiftheater mit Pfiff und Charme

Mittendrin statt nur dabei: Standup-Duo fordert Publikum

VON VERONIKA JORDAN


Krailling – Da hatten sich die Gäste im Alten Wirt etwas Schönes eingebrockt: Eigentlich sind sie am Mittwoch in die Kraillinger Gaststätte gekommen, um sich bei einem Standup-Comedy-Abend von „Brettschneider & Winkler“ belustigen zu lassen. Doch Arme verschränken und zurücklehnen war nicht: Das Improvisationsduo bezog das Publikum in seine Show namens „Ausgespielt“ ein –und das nicht zu knapp.

Werner Högel alias Bernhard Brettschneider und Christian Steinfelder alias Willi Winkler sind zwei Gesichter des Improvisations-theaters „Tatwort“, das regelmäßig im Alten Wirt auftritt. Das Format, das die beiden Schauspieler jetzt entwickelten, ist in seiner Form einzigartig. Anders, als man das von der Domäne Improtheater kennt, gibt es ein Gerüst: Eine Rahmenhandlung und immer gleich bleibende Figuren. Doch das sind die einzigen Vorgaben,

Spontaneität ist auch hier das oberste Gebot.

Was sämtlichen Stegreif- Darstellungen Pfiff und Charme verleiht, sind Musikeinlagen, die mit den jeweiligen Szenen stimmig sind. Dafür ist bei Brettschneider & Winkler der Musiker Michael Armann am Keyboard zuständig.

Die Rahmenhandlung bestand aus einem Kartenspiel-Abend, bei dem der Hausmeister aus Oberbayern, Bernhard Brettschneider, und der fränkische Gemüsehändler Willi Winkler ins Plaudern gerieten. Beide warfen aktuelle Themen auf, wie die neue Abgasnorm und die Entlassung Brigitte Mohnhaupts nach 24 Jahren Gefängnis. „War schon mal jemand von euch im Knast?“, fragte Winkler scheinbar nebenbei ins Publikum, während er eine Spielkarte auf den Tisch legte. Aus beiläufigen Fragen ergaben sich Gespräche zwischen den Darstellern und den Gästen. Alle waren mittendrin statt nur dabei, das machte den

Abend kurzweilig.
Brettschneider und Winkler spielten alle Karten des Humors: Mal unterschwellig, mal tiefschwarz, mal mitfühlend - aber immer sympathisch. Högel zeichnete seine Figur als zünftigen Bayer, der Tacheles redete statt um den heißen Brei herum. Steinfelder gab den kauzigen Willi Winkler. Er fränkelte, was das Zeug hielt, und ließ mit trockenem Humor eine Pointe nach der anderen fallen. Neben Kommentaren über politische Ereignisse kam auch das aktuelle Thema Valentinstag auf den Tisch: Weil Susi aus dem Publikum von ihrem „Klotz am Bein“, wie Winkler deren Ehemann Dieter bezeichnete, nichts geschenkt bekam, schenkte Brettschneider ihr Schokolade. Auch trank er mit ihr ein Stamperl und hätte das Schnapseln gern aufs Schnackseln ausgeweitet. Aber die Drohgebärde Dieters hielt ihn zurück.
Es war eine amüsante Show – weiterzuempfehlen!

 

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